Gesundheitspolitik - Was ändert sich für die Patienten und Praxen
Die Politiker sparen an Ihrer Gesundheit und auch an unseren Praxen.
Viele Leistungen entfallen völlig. Andere werden drastisch gekürzt. Sowohl bei der Vorsorge als auch bei den therapeutischen Angeboten, bei Laborkontrollen, bei Medikamenten. Die Zuzahlungen werden "dafür" erhöht. Hilfsmittel (Rollstühle etc) werden geringer finanziert)
Die Honorare der Ärzte und Ärztinnen und Psychotherapeuthen und Psychotherapeutinnen werden zum Teil rückwirkend gekürzt. Je nach Fachrichtung um bis zu 20 %.
Auf Grund des Abrechnungssystems (die Honorare werden immer erst nach 1/2 Jahr ausgezahlt), entsteht eine finanziell unplanbare Zukunft für alle Praxen.
Bei derartigen Einschränkungen, lassen sich viele bisherige Leistungen nicht mehr finazieren und müssen von uns neu bewertet werden.
Die Wartezeiten bei den Fachärzten werden dramatisch zunehmen. Viele wichtige Untersuchungen müssen vollständig von den Patienten übernommen werden (zum Beispiel Hautkrebsscreening). Auch der stationäre Bereich wird sich ändern.
Trotzdem werden in vielen Fällen die Beiträge steigen.
Wir halten diesen Sparkurs für falsch. Es wird die Menschen mit geringerem Einkommen, Alleinerziehende und Familien mit Kindern dramatisch betreffen. Die Politiker wollen angeblich die Ungerechtigkeiten im Gesundheitswesen vermindern. Mit ihren Maßnahmen verschärfen sie sie noch.
Viele Patientinnen und Patienten werden wütend sein - glauben Sie uns - wir sind es auch!!
Wenden Sie sich bitte an Ihre Abgeordeten, diese sind verantwortlich, nicht die Praxen, für diese undurchdachten Sparmaßnahmen, die am Ende mehr kosten werden, als sie angeblich einsparen!! Zum Beispiel bei der Krebsvorsorge.
Es werden erheblich mehr Gelder für die Rüstung und für den Ukrainekrieg verbraucht, als die "Gesundheits-Reformen" bringen...